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Gesunde Ernährung mit Hanf: Diese Pflanze ist weit mehr als nur eine Droge

Gesunde Ernährung mit Hanf: Diese Pflanze ist weit mehr als nur eine Droge

Wer Hanf hört, denkt an einen Joint. Die Pflanze wird zu Unrecht mit illegalem Rausch verbunden. Warum Hanf auf jeden Speiseplan gehört, verraten wir hier.

Das ist keine Droge. Das ist ein Blatt“, wusste einst auch Arnold Schwarzenegger. Hanf ist wohl das meist verkannte Naturprodukt unserer Zeit, obwohl sich dahinter eine wahre Wunderpflanze verbirgt.

Was hätten wohl einst van Gogh oder Rembrandt ohne Hanf getan? Nein! Nicht, was Sie jetzt denken! Die Künstler haben sich nicht daran berauscht.

Mal ehrlich: Auch ich dachte jahrelang nur an den Joint, wenn ich das Wort Hanf auch nur gehört habe. THC, Marihuana und Co habe ich aus Unwissenheit oft mit dieser Pflanze damit gleich gesetzt.

So manche Schlagzeile erzählt von privaten Hanfzuchten, Marihuanaplantagen und Co. Aber nicht immer war dies zum berauschenden Rauchen gedacht.

Ein Irrtum, der der Pflanze wahres Unrecht tut.

Denn der Drogenrausch ist längst nicht alles, was Hanf ausmacht. Die kleinen Hanfsamen aus Nutzhanf machen längst nicht high, sondern sie sind eins der gesündesten Nahrungsmittel überhaupt.

Oder haben Sie schon gewusst, dass der sogenannte Nutzhanf frei von THC ist und somit Lebensmittel, Heilmittel und sogar Rohstoff sein kann? Gemeint sind hier die Hanfarten „Cannabis sativa“ und „Cannabis sativa var sativa“. Nur der indische Hanf, auch „Cannabis indica“ spielt als Droge eine Rolle.

In den letzten Jahren werden die kleinen Samen des Nutzhanfs von Ernährungsexperten wieder verstärkt entdeckt und gefördert. So mancher spricht sogar vom „Superfood der Zukunft“. Das hat auch mich neugierig gemacht.

Was steckt denn dahinter?

Wunderpflanze Hanf: Von reger Nutzung bis hin zum Verbot

Schon die alten Ägypter und Chinesen haben Hanfsamen einst extrem geschätzt und in ihrer Ernährung verwendet. Als Hanföl, Hanfbrei oder Hanfbutter. Auch in anderen Kulturen wurde die Pflanze geschätzt und geliebt. Aber nicht nur als Lebensmittel fand Hanf in der Vergangenheit rege Anwendung.

Aus der Pflanze wurden schmerzstillende Heilmittel produziert, Stoffe und Kleidung gefertigt – ja sogar Schiffstaue und -seile entstanden aus Hanf. Aber auch Papier kann aus dieser Pflanze hergestellt werden.

Wussten Sie? Schon Gutenberg nutzte Hanfprodukte für den Buchdruck. Und van Gogh und Rembrandt malten auf Hanfleinen! Im 18. Jahrhundert war es in den USA sogar eine Straftat, wenn sich Bauern weigerten, Hanf anzubauen.

Die Pflanze war in der Vergangenheit ein beliebtes Gewächs, das unzählige Verwendungsmöglichkeiten zu bieten hatte. Zudem ist auch der Anbau von Hanf unkompliziert: Er braucht kaum Dünger und wächst auf fast allen Böden. Schädlinge und Krankheiten trotzt die Pflanze von selbst.

Sogar den Unkrautwuchs verhindert der Hanf. Damit kann die Pflanze auch zur Bodenverbesserung genutzt werden.

Da stellt sich doch die Frage, wie Hanf solch einen Imageschaden erleiden konnte?

Die Geschichte sagt, dass wirtschaftliche Interessen das gute Bild des Hanfs zerstört haben sollen. Denn die kleine Pflanze war offenbar eine zu große Konkurrenz in der Papier- und Chemieindustrie. All das, was aus Erdöl hergestellt werden kann, konnte auch Hanf! Hetzende Großkonzerne, wirtschaftliche Patente und eine Gleichstellung von Hanf mit Opiaten waren die Folge.

Immer häufiger tauchte Hanf in einem Atemzug mit gefährlichen Drogen auch, Marihuana etablierte sich als Begriff. Der Mehrheit der Menschheit erging es wie mir: Hanf = Marihuana = Joint = Droge.

Im Jahr 1982 wurde in Deutschland der Anbau sogar vollständig verboten. Erst seit 1997 gibt es Auflagen, die den Anbau unter strengen Voraussetzungen vereinzelt erlauben – zumeist jedoch nur hauptberuflichen Landwirten.

Doch ein Superfood wäre kein Superfood, wenn es sich dadurch unterkriegen lassen würde.

Hanf erobert wieder unsere Ernährung.

Seit ich weiß, welche wertvollen Inhaltsstoffe diese Pflanze auf den Teller bringt, will ich Hanf nicht mehr auf meinem Speiseplan missen.

Hanf als Lebensmittel: So wertvolle Inhaltsstoffe wie kaum eine andere Pflanze

Es sind eigentlich die kleinen Samen, die an der Hanfpflanze wachsen, die sie so wertvoll machen. Diese etwa drei Millimeter großen Nüsse besitzen zahlreiche Inhaltsstoffe, die mehr als nur gesund sind.

Prof. Dr. Roland R. Theimer von der Bergische Universität Wuppertal hat in einer Studie genau untersucht, welche dies sind.

So liefert Hanf unter anderem:

  • Antioxidantien

  • wertvolle Vitamine

  • Proteine

  • Aminosäuren

  • und die seltene Gamma-Linolensäure

Gerade bei den Vitaminen steckt in den kleinen Nüssen ein wahres Feuerwerk. Vitamin E und zahlreiche B-Vitamine sind hier zu finden.

  • Vitamin B 1

  • Vitamin B 2

  • Vitamin B 3

  • Vitamin B 6

  • Vitamin E

  • Eisen

  • Magnesium

  • Zink

Fleisch und Milchprodukte galten lange als die beste Vitamin-B2-Quelle, doch Hanf schlägt die tierischen Lebensmittel um Längen. Dieses Vitamin ist für zahlreiche Abläufe im menschlichen Organismus verantwortlich: Es hilft beim Muskelaufbau, Bildung von Stresshormonen, spielt eine Rolle bei der Seeschärfe sowie für die Funktion der Schilddrüse und vieles mehr.

Rund 20 bis 24 Prozent der Hanfsamen bestehen zudem aus hochwertigem Protein. Ein Großteil des Hanfproteins ähnelt dem Menschenprotein, was die Aufnahme und Umwandlung extrem einfach macht. Alle essentiellen Aminosäuren sind hier vorhanden, damit der menschliche Körper Eiweiß verarbeiten kann. Das hilft nicht nur beim Muskelaufbau, sondern auch beim Entgiften der Zellen.

Auch das Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist in den Hanfsamen optimal: 1 : 3,75. Experten der Weltgesundheitsorganisation empfehlen ein Verhältnis von 1 : 4, um entzündliche Prozesse im Körper vorzubeugen. Die wenigsten Menschen erreichen dieses Verhältnis mit ihrer fett- und fleischreichaltigen Ernährung.

Gesundheitliche Vorbeugung: Hanf ist auch medizinisch wertvoll

Allein diese Auflistung zeigt, warum Hanfsamen gut für die Gesundheit sind. Neben der Bekämpfung von Entzündungen sind aber auch die Antioxidantien ein Trumpf der kleinen Nüsse. Sie bekämpfen die freien Radikale, welche die Zell- und Gewebestruktur im Körper angreifen.

Zudem bietet Hanf die seltene Gamma-Linolensäure (GLA), eine Fettsäure, die nur in den seltensten Ölpflanzen vorkommt. Sie verhindert ebenso Entzündungen wie Neurodermitis, gleicht den Hormonhaushalt aus und aktiviert den Stoffwechsel.

Auch das Herz-Kreislauf-System und die Verdauung werden durch sie gestärkt, wie eine Studie der American Chemical Society aus dem Jahr 2014 bewies (Quelle in engl.).

Seit kurzer Zeit findet sich auch Hanf wieder in der Apotheke. Von Krankenkassen seit März 2017 übernommen, können schwer kranke Menschen mittels indischem Hanf (inklusive THC und Cannabinol) ihre Schmerzen beispielsweise bei Rheuma, Multiple Sklerose und Krebs sowie Symptome des Tourettesyndroms auf Rezept lindern.

Bezugsquellen: Hanf besser kaufen als selbst anbauen

Es ist schon beeindruckend, was diese kleinen, drei Millimeter winzigen Nüsse alles bewirken können. Ich habe mich also entschieden: Diese Samen müssen unbedingt in meinen Speiseplan.

Doch wie?

Ich muss ehrlich gestehen: Mein erster Blick ging direkt zu den Balkonkästen mit meinen Geranien und Co. Selbstanbau – warum nicht? Ich sah mich schon als stolzer Besitzer einer riesigen Hanfplantage. So richtig mit Strohhut und Grashalm im Mundwinkel!

Doch Spaß mal beiseite: Der Selbstanbau von Hanfpflanzen ist keine gute Idee, denn immer noch unterliegt der Anbau strengen Auflagen und ist sonst weitestgehend illegal. Der private und nicht genehmigte Anbau ist in Deutschland nach wie vor verboten.

Daher bleibt nur, die Hanfsamen im Handel zu erstehen. Dank der neuen Wiederentdeckung ist das aber kein Problem.

Reformhäuser, Drogerien und Bio-Märkte haben inzwischen verschiedene Produkte im Sortiment: Von den geschälten und ungeschälten Samen, über Handöl bis hin zu Hanfpulver und Trinkhanf gibt es hier fast alles zu kaufen.

In so manchen Online-Shops und Naturkostläden sind auch Hanfbutter, Hanfbier, Hanftee, Hanfkekse und sogar Schokolade mit Hanf erhältlich.

Übrigens: Auch Hanfpapier ist wieder erhältlich. Ebenso lassen sich Farben leicht aus Hanföl herstellen. Wer also auf den Spuren von Rembrandt und Co wandern will, kann das wieder mit den richtigen Materialien tun!

Unser Tipp: Die hochwertigen Bio-Hanf-Produkte von my-mosaik:


Und noch ein Tipp: Leckeren Müsliriegel selber machen mit Hanfprotein!

 

 

 

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