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Gesund statt high: Mit dem Lebensmittel Hanf kochen, backen, mixen ...

Gesund statt high: Mit dem Lebensmittel Hanf kochen, backen, mixen ...

Er ist gesund und bringt eine spezielle Geschmacksnote ins Essen: Hanf. Wie diese gesunde Pflanze auch auf Ihren Speiseplan passt, lesen Sie hier.

Die Teller waren komplett leer. Messer und Gabel lagen nebeneinander auf ihnen. Zufrieden rieben sich meine Gäste die vollgegessenen Bäuche. Bis auf den letzten Bissen hatten sie das Dinner verputzt.

Es hatte ihnen geschmeckt. Das war nicht zu übersehen!

Doch der verblüffte Blick, den sie mir danach boten, war fast noch das schönere Kompliment.

„Das ist nicht Dein Ernst?“, fragten sie ungläubig. Ich hatte ihnen gerade meine Geheimzutat im Essen verraten. „Werden wir jetzt high?“, folgte zugleich.

Ein kleines Wort war der Schlüssel: Hanf. Ich hatte jeden Gang des Essens auf unterschiedliche Art und Weise mit Hanf gekocht oder gewürzt.

„Hanf, die Droge?“ bohrten meine Gäste nach.

„Nein. Hanf, die Samen. Eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt“, verkündete ich.

An den immer noch erstaunten Gesichtern konnte ich erkennen: Meine Gäste hatten keine Ahnung, dass es Nutzhanf gab, wie gesund die Pflanze doch war und sie längst nicht einfach nur mit der Droge gleichzusetzen war.

Denn es gibt unzählige Möglichkeiten, dieses gesunde Lebensmittel aus dem THC-freien Nutzhanf in die tägliche Ernährung zu integrieren.

Mit Freuden klärte ich sie auf.

Fast vergessenes Wissen: Gesunde Ernährung mit Hanf

Hanf ist mehr als nur das bekannte Rauschmittel, das sich in Joints und Co versteckt. Schon vor vielen Jahren erkannten zahlreiche Völker die gesundheitliche Wirkung dieser Pflanze. Vor den Zeiten von Betäubungsmittelgesetz und Strafen wurde Hanf rege ins alltägliche Leben integriert. Denn der Nutzhanf (auch „Cannabis sativa“ genannt) ist durch Kulturzüchtung frei vom berauschenden THC.

Neben der Produktion von Hanfpapier, Hanfleinen Schiffsseilen und Hanf als Heilmittel waren Hanfsamen auch eine wichtige Zutat in der Küche. So gibt es unterschiedliche Arten, die gesunde Pflanze auf den Teller zu bringen. Beispielsweise in Form von:

  • Hanfsamen

  • Hanföl

  • Hanfprotein

  • Hanfbutter bzw. -brotaufstrich

  • Hanfmüsli

  • Hanfsüßwaren

  • Hanfgewürze

In den letzten Jahren wird dieses vergessene Superfood wieder populärer und verbreiteter.

Superfood?

Ja, denn Hanf bietet so viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie kaum ein anderes Lebensmittel.

Basis dieser Produkte sind die kleinen drei Millimeter großen Samen, die die Hanfpflanze zu bieten hat. Sie hat männliche und weibliche Blüten, wobei nur Letztere die Samen bildet.

Sie sind ein wahres Feuerwerk an Vitaminen und wertvollen Inhaltsstoffen. So bieten sie Vitamin E, mehrere B-Vitamine, Aminosäuren, extrem hochwertiges Eiweiß und auch ein optimales Verhältnis von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren.

Wussten Sie: Hanfprotein gilt als König unter den pflanzlichen Proteinen. Es ist so wertvoll, dass ein Mensch sich mehrere Monate allein davon ernähren könnte, ohne einen Nährstoffmangel zu erleiden.

Die seltene, entzündungshemmende Gamma-Linolensäure ist ebenfalls vorhanden. Hanf hat hohe Anteile an Zink, Magnesium und Eisen. Aber auch wertvolle Ballaststoffe liefert die verkannte Pflanze.

Ebenso hat sie heilende und gesundheitliche Vorteile. Hanfsamen enthalten Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Die Anregung von Stoffwechsel und die Stärkung des Immunsystems sind nur zwei weitere gesundheitliche Vorteile dieser Wunderzutat.

„Hast Du auf dem Balkon nun eine heimliche Hanfplantage?“, fragten meine Gäste scherzhaft nach meinen Erklärungen.

Doch dem ist natürlich nicht so.

Hanfprodukte sind einfach im Handel zu kaufen. Drogerien, Reformhäuser, Bioläden und das Internet bieten viele Möglichkeiten, Hanf auf den Speiseplan zu setzen.

Hinweis: Vom Selbstanbau des Nutzhanfes ist dringend abzuraten. Denn dieser unterliegt strengen staatlichen Regelungen, der private Anbau ist verboten!

Hanfsamen: So passen sie in den Speiseplan

Eine Möglichkeit, Hanf in die Ernährung zu integrieren, ist die Verwendung von Hanfsamen. Diese gibt es geschält und ungeschält. Bei so manchem Rezept werden sie pur verwendet, für andere Kombination können sie mit einem Stößel zerstoßen werden.

Die geschälten Samen können beispielsweise auf das morgendliche Müsli oder den abendlichen Salat gestreut werden. Ein bis zwei Esslöffel reichen hier schon völlig aus.

Aber auch bei der heimischen Herstellung von Butter oder Pesto für die Pasta können Hanfsamen verwendet werden. Zahlreiche selbst gemachte Brotaufstriche lassen sich ebenso mit Hanfsamen verfeinern.

Backen Sie gerne Brot oder Kuchen? Dann passen auch hier Hanfsamen in den Teig. In Suppen bietet die Hanfbeilage eine wunderbare spezielle Geschmacksnote. Sie sind ein Kaffee-Liebhaber? Dann verfeinern Sie doch mal den sommerlichen Kaffeesmoothie mit Hanfsamen.

Karamellisierte Hanfsamen werden oft in Gewürzmischungen verwendet, die es fertig im Handel gibt. Damit lässt sich so manche Speise speziell würzen.

Trinkhanf lässt sich ebenso leicht und schnell mit den Samen herstellen. Dazu braucht es nur:

  • 300 Milliliter Wasser

  • 100 Gramm geschälte Hanfsamen

  • zwei Teelöffel Zitronensaft

  • 1 Prise Salz

  • Süßungsmittel nach Wahl (Sirup, entkernte Datteln, Zucker)

Die Hanfsamen müssen mit dem Wasser in einen Mixer gegeben werden und rund zwei bis drei Minuten gemischt werden. Danach wird das Getränk je nach Geschmack gesüßt. Bevor es zum Kühlen in den Kühlschrank kommt, sollte die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gegossen werden – fertig ist der selbst gemachte Trinkhanf. Er kann maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Tipp: Aber nicht nur die Samen können verwendet werden. Aus den Blättern lassen sich Tee und andere Getränke zubereiten. Dazu müssen sie nur mit heißem Wasser abgekocht werden.

Hanföl: Beliebtes Pflanzenöl für die gesunde Küche

Aus der Hanfnuss wird jedoch auch Hanföl gewonnen, das ebenfalls eine wunderbare Zutat für die heimische Küche sein kann. Auch dieses enthält die wertvollen Inhaltsstoffe. Schon eine Dosis von 20 Gramm reicht aus, um den Tagesbedarf an essenziellen Fettsäuren zu decken. Dieser liegt laut Expertenmeinung der Internationalen Gesellschaft der MAYR-ÄRZTE bei drei bis neun Gramm an Omega-6-Linolsäure und 0,5 bis zwei Gramm an Alpha-Linolensäure.

Das Öl wird durch die kalte und schonende Pressung aus den Samen gewonnen. Seine charakteristische grüne Färbung bekommt es vom Chlorophyl. Wer genau hinschaut, entdeckt auch einen goldenen Schimmer. Dieser farbliche Effekt entstammt den enthaltenen Carotinoiden, wie es Beta-Carotin beispielsweise ist.

Der Geschmack des Öls ist leicht nussig, aber auch krautige Aromen kann es enthalten.

Hanföl lässt sich zahlreich in das tägliche Kochen integrieren. So kann es beispielsweise beim Salatdressing verwendet werden. Auch Marinaden bekommen mit Hanföl einen tollen Geschmack. Dips und Smoothies sind ebenso eine wunderbare Methode, Hanföl auf den Tisch zu bringen.

Tipp: Zwar eignet sich Hanföl auch wunderbar zum Dünsten oder Dämpfen, sollte aber nicht beim Frittieren oder zum Braten verwendet werden.

Hanfprotein: Das wertvolle Pulver gerade für Sportler

Wer viel Sport betreibt und an Muskelaufbau interessiert ist, sollte sich näher mit Handprotein beschäftigen. Denn es hat zwar weniger Eiweiß als beispielsweise die Soja-Bohne, dafür aber deutlich besser verdauliches Protein für den menschlichen Körper. Hanfprotein ist daher wertvoller als aus verwandten Produkten aus Soja, Whey und Co, da keine blähenden oder Durchfall auslösenden Folgen zu befürchten sind.

Der Handel bietet es häufig als Pulver oder Mehl an, das sich wunderbar in die Ernährung einfügen lässt. Hier reichen schon zwei bis drei Esslöffel am Tag, um das gesunde Potenzial dieses Lebensmittels vollends auszuschöpfen. Für Sportler wird die doppelte Menge empfohlen. Hanfprotein kann in Säfte, Wasser oder aber auch den Lieblingssmoothie gemischt werden.

Wer Hanfprotein in die alltägliche Küche integrieren will, kann beispielsweise zehn bis 20 Prozent des Mehls beim Backen von Brot mit diesem Produkt ersetzen. Aber auch bei der Dosierung für Kuchen, Pizzateige, die Quiche oder der beliebte Pfannkuchen bei Kindern kann ein Teil des Mehls mit diesem Pulver ausgetauscht werden. Die Gerichte bekommen dadurch auch ein wunderbar nussiges Aroma.

Hanf in der Tiernahrung: Gesundes für Hund, Katz & Co

Aber warum sollten nur wir Menschen von den vielen gesundheitlichen Vorteilen von Hanf profitieren?

Vergessen Sie Ihren treuen Vierbeiner nicht.

Auch Tiernahrung kann Hanf enthalten. So lassen sich Hanfsamen auch bestens nicht nur an Vögel, Schweine, Rinder, Hühner und Fische verfüttern, auch das geliebte Haustier weiß Hanf zu schätzen.

Für Hunde sind Futterpellets aus Hanf als Nahrungszusatz erhältlich, aber auch das Hanföl kann einfach unter die Mahlzeit gemischt werden. Vor allem Katzen verschmähen diese Geschmacksnote nicht.

Gut zu wissen: So mancher Hundehanf besteht nicht nur aus den Samen. Hier werden in der Herstellung nicht selten auch Teile der Blätter, Blüten und Stängel hinzugefügt.

„So und wo können wir nun die Hanfprodukte bestellen?“, fragten meine Gäste neugierig beim letzten Schluck Wein.

„Natürlich bei mir“, antwortete ich freudestrahlend. Schon am nächsten Tag begab ich mich auf Shoppingtour.

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