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10 Tipps für den Frühjahrsputz

10 Tipps für den Frühjahrsputz

Wer den Frühjahrsputz richtig plant ist schneller fertig! Lese unsere 10 Tipps und erfahre, warum das Essen vom Italiener beim Hausputz hilft.

Wenn die Tage wieder länger werden, die Knospen an den Obstbäumen in den Gärten langsam und vorsichtig austreiben und die Vögel aus dem Winterurlaub heimische Gefilde aufsuchen um sich hier für die Paarung bereit zu machen, dann spüren wir es alle: Der Frühling kommt endlich! Vorbei die langen, tristen und grauen Tage.

Doch wenn die ersten Sonnenstrahlen sich den Weg durch unser Fenster suchen, fallen einem die untätigen Tage in der Winterzeit ein. Nicht nur Fenster haben dann wieder einen Putz nötig. Die Ärmel werden hochgekrempelt und für den alljährlichen Frühjahrsputz in die Hände gespuckt. Wer glaubt, der jährliche Putzwahnsinn im Frühjahr ist reine Erfindung der Putzmittelindustrie, der sieht sich getäuscht. Schon die alten Römer starteten mit dem Großreine machen in Verbindung mit den ersten warmen Sonnenstrahlen. Der ständige Gebrauch der Öfen, während der kalten Jahreszeit und das dadurch erhöhte Staubaufkommen, mag ein Grund gewesen sein. Angst vor dem Frühjahrsputz sollte keiner haben. Mit etwas Struktur und einigen Tipps, lässt sich der Frühjahrsputz rational gestalten und verschlingt nicht zu viel Zeit, um die Sonne in einer anderen Form auf der warmen Terrasse zu genießen.

1. Checkliste – sind alle Reinigungsmittel da?

Einige schmunzeln darüber, aber Checklisten werden nicht nur im Cockpit eines Flugzeuges benötigt. Wer sich im Vorfeld die Mühe macht und eine entsprechende Checkliste über den anstehenden Frühjahrsputz anlegt, der ärgert sich nicht über fehlende Putzmittel oder Reinigungshilfen, während des Putztages. Es macht durchaus Sinn, sich eine Übersicht in Sachen Putzmittel, Reinigungsmittel, Staubsaugerbeutel, Aufnehmer oder Wischmop zu verschaffen

2. Putzplan und ein Essen vom Italiener

Wer alle Putzmittel beisammen hat, kann dennoch im größten Chaos versinken, wenn man keine Struktur in seiner Vorgehensweise hat. Erstellen sie einen Putzplan. Motivieren sie andere zum Mitputzen. Den Ehepartner oder die Kinder. Jeder findet sich nach seinen Möglichkeiten auf dem Plan wieder. Gemeinsamkeit macht Spaß! Machen sie sich aber einen genauen Plan über Pausen und das Ende! Das hilft und bringt Motivation. Warum nicht den Tag mit einer Bestellung beim Italiener beenden und auf dem frisch geputzten Böden kauend und schmatzend den Tag Revue passieren lassen.

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3. Schneller und besser mit der optimalen Reihenfolge

Mit welchem Teil des Hauses beginne ich? Macht es Sinn vorher durchzusaugen, wenn ich durchs Staubwischen und Fensterputzen später doch mehr Staub aufwirbele und den Staubsauger erneut hervorholen darf. Wer beginnt wo? Wer beginnt mit was? Und womit enden wir? Eine sinnvolle Reihenfolge vermeidet am Ende unnötige Doppelarbeiten, das spart Zeit und Zeitersparnis während des Frühjahrsputz macht gute Laune.

4. Prioritäten setzen und nicht alles auf die To-Do Liste schreiben!

Man mag sich über den Bestand der Putzmittel den Kopf zerbrochen haben, innerhalb der Familie wurden Pläne erstellt und Gedanken über die richtige Reihenfolge hat man sich schon gemacht. Jeder weiß was, mit was und wann er putzt. Aber muss wirklich das ganze Haus von oben bis unten ins kleinste Detail picobello sein? Es ist während eines Frühjahrsputzes womöglich nicht nötig, dass der Keller aufgeräumt und gewischt werden muss. Klar, Dinge, die bei Sonneneinfall ihren Schmutz zeigen, gehören gesäubert. Vitrinen, Fenster, Regale. Der Grill auf der Terrasse, die Gartenmöbel und die Überdachung stehen bei einem Frühjahrsputz ebenso auf der To-Do Liste. Aber auch das Entrümpeln des Spitzbodens? Setzen Sie Prioritäten mit einer gemeinsamen To-Do Liste und bringen Sie eine sinnvolle Struktur in den Hausputz.

5. Fenster putzen – mit Hausmittel oder von professioneller Reinigungsfirma

Im Haushalt gibt es nur wenige Bereiche, über die es so viele verschiedene Ansichten gibt, wie über das Fenster putzen. Seitenweise Ausarbeitungen finden sich dazu im Internet. Teure Glasreiniger oder billige Spülmittel, hier gibt es viele Meinungen und jede für sich, hat eine gewisse Daseinsberechtigung. Unterm Strich sind die Hausmittelchen unserer Großeltern aber meist dennoch die sinnvollsten. So hat sich früher das Fensterputzen mit Essig bewährt. Streifenfrei und sauber wird es damit auch ohne teure Fensterputzmittel.

Wer die Arbeit der Fensterreinigung in fremde Hände legen will, spart womöglich Zeit und Nerven. Fensterreinigungsfirmen sind schon relativ günstig zu bekommen. Oft liegt der Preis für das Reinigen eines kompletten Einfamilienhauses nicht über 50 Euro. Bei einem externen Fensterputz-Auftrag ist es sinnvoll, im Vorfeld zu klären, ob nur die Fensterfläche geputzt wird oder der Fensterrahmen inbegriffen ist. Bei stark verunreinigten Fensterrahmen ist die Beauftragung einer Fensterfirma nicht nur aus finanziellen Aspekten eine Überlegung wert. Die professionellen Fensterreiniger arbeiten mit hochprofessionellen Fenstereiniger. Hier unterscheidet sich schnell die Spreu vom Weizen und das Ergebnis kann oft ein ganz anderes sein, als wenn man stundenlang selbst den Versuch unternimmt.

6. Glasreiniger gehört in jeden Haushalt

Egal, ob man für den Frühjahrsputz seine Fenster durch eine Reinigungsfirma reinigen lässt oder selbst Hand anlegt, ein effektiver Glasreiniger gehört in jeden Haushalt. Der Spiegel am Kleiderschrank, die Glasflächen der Duschabtrennung oder der Glastisch im Wohnzimmer. Vermeiden sie Kombi-Präparate. Reinigen sie zuerst und dann arbeiten sie mit dem Glasreiniger. Die Streifen und Schlieren verschwinden und das Lächeln in ihrem Spiegelbild zeigt ihnen, wie schön es ohne Steifen aussieht.

7. Unverzichtbares Putzutensil: Mikrofasertuch

Der alten Generation braucht man womöglich nicht mehr damit kommen. Überhaupt ist die Art der Putzmittel immer schon Ansichtssache gewesen. Aber das Mikrofasertuch hat als relativ neues Reinigungsutensil zu recht seinen Einzug in unsere Haushalte geschafft. Denn dieses kleine, aus Multifilament-Garn gestricktes Zaubertuch ist aus den Putzutensilien nicht mehr wegzudenken. Zwischen dem Tuch und der zu reinigenden Fläche entsteht durch die vielen kleinen Papillen eine wesentlich größere Auflagefläche des Mikrofasertuches. Das bringt den enormen Zeitvorteil gegenüber handelsüblichen Tüchern.

8. Staubsauger - ein neues Modell vor dem Frühjahrsputz?

So mancher Putzteufel hat schon die EU und ihre oft absurden Vorgaben verflucht. Eines der letzten Gesetze im Bereich des Umwelt und Energieschutzes ist das Gesetz über die Leistung der Staubsauger in Europa. Die Watt Zahl der neuen Staubsauger ist mit 1400 Watt inzwischen beschränkt. Ziel war es durch diese Vorgabe, die Staubsaugerhersteller zu mehr Innovation und Erfindungsreichtum zu bewegen. Und in der Tat, die Staubsauger der neuen Generation überzeugen bei wenig Watt mit einer enormen Saugkraft.

Natürlich gibt es enorme Unterschiede in Leistung und Komfort zwischen den verschiedenen Modellen und Hersteller. Wenn Sie bisher mit Ihrem Staubsauger nicht zufrieden sind, dann ist vor dem Frühjahrsputz genau der richtige Zeitpunkt sich ein neues modernen Gerät zuzulegen. Investieren Sie in einen Testsieger oder einen hochwertigen Staubsauger, der Ihren Ansprüchen gerecht wird. Wenn dadurch das Saugen und die Hausreinigung gründlicher und schneller geht, ist das Geld klug angelegt.

9. Teppich reinigen – der gute alte Teppichklopfer

Wer erinnert sich an die Teppichstangen, die an den Häusern unserer Eltern das Siedlungsbild prägten? Zum Frühjahr kamen Teppiche und Läufer auf die Teppichstange und es wurde mit einem großen Teppichklopfer der Staub des vergangenen Winters heraus geschlagen. Wer einen Läufer sein eigen nennt und die Möglichkeit des Teppichklopfens hat, der wird das nach wie vor in dieser Art und Weise tun.

Zum Glück gibt es aber inzwischen weitere Alternativen seinen Teppich zu reinigen. Dreckige Schuhe, heruntergefallene Essenreste oder ausgelaufener Saft. Es gibt viele Dinge, die sich im Laufe des Winters in den Teppich gedrückt haben können, und leider muss man oft genug auf die Chemiekeule zurückgreifen, wohlwissend, dass die Imprägnierung des Teppichs jedes Mal leidet. Bei der Teppichreinigung gilt es daher Balance zu halten, zwischen Klopfen und Chemie.

10. Wohnungsreinigung

Unter einem ausgiebigen Frühjahrsputz versteht man neben dem Herrichten der Gartenmöbel eine komplette Wohnungsreinigung. Ecken und Kanten, die Sie sonst im Laufe des Jahres gerne mal übersehen, sollten Sie sich an einem solchen Tag vorknöpfen. Aber nicht jeder Raum im Haus bedarf der gleichen Aufmerksamkeit. Es wird Stellen geben, die Sie ohnehin mehrmals die Woche reinigen. Andere Stellen fallen allein schon wegen ihrem Aufwand in die Kategorie „einmal im Jahr“. Hier ein kleiner Überblick:

Schlafzimmer

Das Saugen und Staubwischen im Schlafzimmer gehört zu den regelmäßigen Putzaufgaben in einem Haushalt, ebenso wie das Bett neu beziehen. Aber wie oft wird das Bettgestell von der Wand geschoben und der Sauger dort eingesetzt? Das ist definitiv eine Aufgabe für den Frühjahrsputz.

Wohnzimmer

Wischen, Saugen, Staubputzen. Im Grunde sind diese Putztätigkeiten wöchentliche Pflichtaufgaben. Aber wie sieht es unter der Couch aus? Sind die Gläser in der Vitrine sofort einsatzbereit. Schränke und Regale zu entstauben und den Inhalt einmal zu prüfen, sollte mit dem Frühjahrsputz erledigt werden. Der Anblick einer sauberen beleuchteten Vitrine trägt zu einem Wohlfühlklima in den eigenen vier Wänden bei.

Bad

Das Badezimmer ist im Grunde eines der wenigen Zimmer im Haus, was aus dem Frühjahrsputz fällt. Regelmäßige Hygiene verlangt, dass hier permanent geputzt wird.

Küche

Ähnlich verhält es sich in der Küche. Dennoch haben wir hier Stauraum und Vorratsmöglichkeiten. Diese Dinge einmal im Jahr zu überprüfen und zu reinigen ist eine sinnvolle Angelegenheit und für den Frühjahrsputz prädestiniert.

Mit der richtigen Struktur, einem Plan, effektiven Putzmitteln und motivierten Mitmenschen um einen herum, kann so ein Frühjahrsputz sogar Spaß machen und das Familiengefühl stärken. Der Tag wird anstrengend, keine Frage, aber er belohnt am Ende des Tages und man darf nie vergessen: Der Frühjahrsputz ist der Vorbote für eine schöne Jahreszeit!

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