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Bin ich übergewichtig? - Adipositas und BMI

Bin ich übergewichtig? - Adipositas und BMI

Immer mehr Menschen leiden an Adipositas. Doch worum handelt es sich hierbei genau und was hat der sogenannte BMI damit zutun? Informationen zu Adipositas und was dagegen unternommen werden kann, finden Sie hier.

Was ist Adipositas?

Wenn Sie an Adipositas haben, leiden Sie unter einem zu hohen Körpergewicht, welches durch einen überhöhten Fettanteil im Körper verursacht wird. Im deutschsprachigen Raum wird diese Erkrankung auch Fettleibigkeit genannt. In den meisten Fällen entsteht Adipositas durch eine zu kalorienreiche Ernährung. Wenn dem Körper immer wieder mehr Energie zugeführt wird, als er verbraucht, kommt es zu einer Fettleibigkeit. Kurz gesagt wird zu viel Nahrung bei zu wenig Verbrennung aufgenommen. Jene nicht verbrauchte Energie wird von unserem Körper in Fettzellen gespeichert und diese werden nicht automatisch wieder abgebaut. Neben der Ernährung können psychische Gründe und genetische Faktoren bei Adipositas eine Rolle spielen.

Gründe für Adipositas

  • Erkrankungen des Stoffwechsels
  • Einnahme von Medikamenten
  • Essstörungen
  • Falsche Ernährung
  • Zu wenig Bewegung
  • Psychische Erkrankungen
  • Schwangerschaft
  • Genetische Faktoren / Adipositas in der Familie
  • Schlafmangel
  • Verzicht auf Rauchen

Diese Faktoren können die Erkrankung begünstigen und das Auftreten von Adipositas fördern.

Was ist der BMI?

Bei dem BMI handelt es sich um den sogenannten Body Mass Index. Dieser setzt das Gewicht und die Körpergröße in das Verhältnis. Dadurch dient der Body Mass Index als Indikator für Adipositas, aber auch für die Feststellung von Untergewicht wird der BMI genutzt.

Um den BMI zu berechnen, kann einer der zahlreichen BMI-Rechner genutzt werden. Doch auch ohne einen solchen Rechner lässt sich der Body Mass Index selbst schnell berechnen. Hierfür wird als erstes die Körpergröße (in Meter) zum Quadrat genommen (mit sich selbst multipliziert). Anschließend wird das Körpergewicht durch die Körpergröße im Quadrat geteilt.

Beispiel:
Eine Frau hat ein Körpergewicht von 68 Kilogramm und ist 1,70 Meter groß.
Im ersten Schritt wird die Körpergröße ins Quadrat genommen: 1,70 x 1,70 = 2,89
Im zweiten Schritt wird das Gewicht durch die quadrierte Größe geteilt: 68 : 2,89 = 23,5
Somit liegt der BMI bei 23,5.

Doch was bedeutet dieser Wert für uns?

Ein BMI unter 18,5 zeigt ein Untergewicht an und das Risiko für Begleiterkrankungen ist niedrig. Jedoch sollte man beachten, dass Untergewicht für unseren Körper nicht gesund ist.

Ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 wird als Normalgewicht angesehen.

Ein Wert von 25,0 bis 29,9 zählt zu der Kategorie Präadipositas und das Risiko auf Begleiterkrankungen ist leicht erhöht.

Adipositas am BMI erkennen

Ab einem Wert von 30,0 gehen die Kategorien der Adipositas los. Diese werden in drei Grade eingeteilt. Grad 1 liegt bei einem Wert von 30,0 bis 34,9. Grad zwei liegt bei einem Wert von 35,0 bis 39,9. Ab einem Wert von 40,0 sprechen Mediziner von Grad 3.

Es ist zu beachten, dass es sich bei dem Body Mass Index immer um einen Richtwert handelt. Da Muskeln mehr wiegen als Fett kommen muskulöse Menschen schnell über einen BMI von 30. Bodybuilder werden in der Regel nicht als fettleibig oder adipös bezeichnet.

Die unterschiedlichen Grade der Adipositas

Adipositas Grad 1

Moderate Adipositas oder leichte Adipositas genannt. Die Betroffenen erleben eindeutige Anzeichen und Einschränkungen in ihrem Alltag. Dazu gehören unter anderem Kurzatmigkeit und Probleme mit dem Herz und dem Kreislauf. Ebenso besteht bereits bei Grad 1 ein Risiko für Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen.

Adipositas Grad 2

Starke Adipositas genannt. Hierbei haben die Betroffenen starke Probleme und Einschränkungen in ihrem alltäglichen Leben. Schon leichte Aktivitäten wie kurzes Treppensteigen werden zur Herausforderung. Betroffene erleiden hierbei schnell Kurzatmigkeit und sind in ihren Bewegungen eingeschränkt.

Adipositas Grad 3

Hierbei handelt es sich um den stärksten Grad und wird extreme Adipositas genannt. Dabei leiden die Betroffenen unter sehr starken Einschränkungen und in vielen Fällen an psychischen Problemen. Fettleibige Menschen dieser Kategorie bleiben zahlreichen Aktivitäten verwehrt, wodurch sich die Betroffenen oft ausgeschlossen fühlen.

Wie wird Adipositas festgestellt?

Bin ich übergewichtig? Um diese Frage zu klären, gilt es einige Faktoren zu berücksichtigen. Ein erster Anhaltspunkt ist der Body Mass Index. Wenn der BMI in einem Bereich liegt, welcher zu der Kategorie Adipositas gehört, ist ein erstes Anzeichen für Übergewicht gegeben. Aber auch andere Faktoren spielen bei der Diagnose eine wichtige Rolle. Auch die Verteilung des Körperfetts hat großen Einfluss auf weitere Erkrankungen. Vor allem Bauchfett kann zu vielen Begleiterkrankungen, wie zum Beispiel Typ-2-Diabetes, führen. Durch das Messen des Taillenumfangs können Fachleute die Höhe des Bauchfetts beurteilen und einschätzen.

Es ist ratsam, bei erhöhtem Körpergewicht mit Beschwerden immer einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird durch gezielte Untersuchungen und Fragen eine Adipositas feststellen und jene mit Ihnen zusammen behandeln.

Wie schädlich kann Übergewicht sein?

Übergewicht und Adipositas können viele gesundheitliche Probleme und Folgeerkrankungen mit sich bringen. Dadurch kann die Lebensqualität sehr stark beeinflusst werden und die durchschnittliche Lebenserwartung wird verringert. Es gibt zahlreiche Folgeerkrankungen, welche durch Adipositas auftreten können. Dazu gehören unter anderem:

  • Schlaganfall
  • Depressionen
  • Demenz
  • Lungenfunktionsstörungen (Atemnot, Schlafapnoe)
  • Erkrankungen der Verdauungsorgane (Fettleber, Gallensteine)
  • Nierenerkrankungen
  • Harnwegserkrankungen
  • Typ-2-Diabetes
  • Venenerkrankungen
  • Erhöhtes Risiko bei Operationen und Narkosen
  • Orthopädische Erkrankungen (Verschleiß von Knie- und Hüftgelenk)
  • Gicht
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt)
  • Tumorerkrankungen
  • Hormonelle Störungen

Viele dieser Folgeerkrankungen treten in Kombination auf. Neben diesen medizinischen Folgen spielen psychische und soziale Folgen eine wichtige Rolle. Die Erkrankung Adipositas führt häufig zu einer Ausgrenzung, welche bei den Betroffenen zu Depressionen und Angststörungen führen kann. Ebenso kommt es oft zu einem verminderten Selbstwertgefühl und die Lebensqualität wird eingeschränkt.

Je länger und höher das Übergewicht vorhanden ist, umso stärker können die Folgeerkrankungen auftreten. Ebenso wird die Behandlung schwieriger und einige Folgen können nicht mehr behandelt beziehungsweise rückgängig gemacht werden.

Was kann man gegen Übergewicht tun?

Übergewicht und Adipositas entsteht durch eine zu hohe Aufnahme von Energie durch Nahrung bei zu wenig körperlicher Belastung. Aus diesem Grund lässt sich sagen, dass die Nahrungsaufnahme und die Bewegung eine wichtige Rolle spielen und sich hiermit Übergewicht bekämpfen oder vermeiden lässt. Das Abnehmen fällt vielen Betroffenen schwer. Aus diesem Grund ist ratsam, sich professionelle Unterstützung zu holen. Um das Risiko von Folgeerkrankungen zu minimieren reicht in vielen Fällen eine geringe Gewichtsreduktion.

Neben der Ernährung spielt Sport eine wichtige Rolle. Diese Aktivitäten helfen bei der Reduzierung des Gewichts und die Stoffwechsellage im Körper wird verbessert.

Durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung und ausreichend Sport kann jeder der Entstehung einer Adipositas vorbeugen.

Wenn Sie ein erhöhtes Risiko haben an Adipositas zu erkranken, beispielsweise aus genetischen Gründen, sollten Sie weniger zu Süßigkeiten und fettreichen Speisen greifen. Ebenso raten wir zu ungezuckerten Getränken. Regelmäßige Mahlzeiten spielen eine wichtige Rolle. Fachleute empfehlen drei Hauptmahlzeiten und maximal zwei Zwischenmahlzeiten. Wenn Sie zwischendurch Hunger bekommen, greifen Sie zu Gemüse.

Als Getränke eignen sich Wasser und ungesüßter Tee, da diese keinen Zucker enthalten. Es ist wichtig immer ausreichend zu trinken, dies sollte auch vor eine Mahlzeit geschehen. Da in vielen Fällen Hunger oder Appetit durch Durst ausgelöst wird.

Adipositas bei Kindern vorbeugen

Bei Kindern wird empfohlen lieber kleine Mahlzeiten zu servieren und bei Bedarf nachgeben. Ebenso sollten Kinder nicht dazu gezwungen werden, die Teller zu leeren. Auch Verbote und Diäten haben bei Kindern und Jugendlichen nur wenig Erfolg. Im Gegensatz sollte Eltern die gesunde Ernährung durch Aufklärung und einem guten Gefühl übermitteln. Wenn hierbei Hilfe benötigt wird, ziehen Sie einen Ernährungsberater oder Kinderarzt hinzu.

Wenn jedoch Stress oder andere Erkrankungen der Auslöser für Adipositas sind, können Betroffene nicht einfach mit einer Umstellung der Ernährung dagegen wirken. Diese Faktoren und Auslöser zu erkennen ist nicht leicht und kann in den meisten Fällen nur mit ärztlicher Unterstützung erfolgen. Deshalb bei einem Verdacht auf Übergewicht bei Kindern einen Arzt aufsuchen, um die optimale Behandlung zu finden.

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Bin ich übergewichtig? - Adipositas und BMI