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Trockene Haut im Alter: Warum unsere Haut mit den Jahren zur Problemzone wird

Trockene Haut im Alter: Warum unsere Haut mit den Jahren zur Problemzone wird

Leider: Meistens vernachlässigen wir unsere Haut, bis sie zum Problem wird. Aber auch im Alter kann man etwas gegen trockene Haut tun!


Die Haut ist nicht nur unser größtes Sinnesorgan, sondern sie ist auch den meisten Umwelteinflüssen ausgesetzt. Selbst bei normaler, unproblematischer Haut ist die Pflege derselben unerlässlich, wenn sie vor Schäden geschützt werden soll. Und das ist wichtig. Denn die Haut übernimmt lebenswichtig Funktionen zum Schutz unseres Körpers.

Wichtige Funktionen der Haut

  • Regulierung der Temperatur
  • Energiespeicher
  • Sinnesorgan für Empfindungen
  • Wundheilung
  • Ausscheidungsorgan von Stoffwechselprodukten und Giftstoffen
  • Schutzbarriere vor Infektionskrankheiten und Allergenen

Vielen von uns ist gar nicht bewusst, dass die Haut für all diese Funktionen verantwortlich ist und daher bereits in jungen Jahren Pflege bedarf. Als wir noch Babys waren, kümmerten sich unsere Eltern um unsere Hautpflege. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Haut oftmals optimal versorgt und trockene Haut nur selten ein Thema. Daher beschäftigen sich junge Erwachsene meist nur unzureichend mit der richtigen Hautpflege, was später dann zu Problemen führen kann.

Denn im Laufe der Jahre verändert sich das Hautbild und die menschliche Hülle neigt immer mehr zu Trockenheit. Doch mit der richtigen Pflege von innen und außen können Sie Ihre Haut unterstützen und den Alterungsprozess abmildern.

Hautalterung ist ein natürlicher Vorgang

Hautzellen unterliegen - wie der Rest des Körpers - einer natürlichen Alterung. Auch wenn der Alterungsprozess der Haut meist erst mit etwa 30 sichtbar wird, beginnt dieser schon ab dem 20. Lebensjahr.

Bereits im Alter von 20 Jahren lässt die Regenerationsfähigkeit der Haut nach. Die oberste Hautschicht wird dünner und kann weniger Feuchtigkeit speichern. Experten raten daher schon jetzt, die Haut mit geeigneten Pflegeprodukten, wie Feuchtigkeitscreme, zu unterstützen.

Hautpflege ab 30

Bio Traubenkern Mehl - das Superfood mit AntioxidantienDa mit 30 Lenzen die Produktion der Talgdrüsen immer stärker nachlässt, stellt die Haut ab 30 Jahre andere Ansprüche an die tägliche Pflege. Die oberste Hautschicht verliert an Spannkraft und das Bindegewebe kann weniger Wasser aufnehmen und Feuchtigkeit speichern. Die ersten Fältchen um die Augen und den Mund beginnen sich zu bilden.

Neben ausreichend Feuchtigkeit spielt nach wie vor der UV-Schutz eine wichtige Rolle in der Hautpflege. Pflegeartikel mit Hyaluronsäure, Urea und Glycerin helfen der Haut, Feuchtigkeit zu speichern. Antioxidantien wie Vitamin E oder Q10 schützen vor freien Radikalen, die für die Zellschädigung verantwortlich sind.

Hautpflege ab 40

Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Produktion von Kollagen und Elastin immer stärker ab. Die Durchblutung der Haut wird schlechter und der Teint sieht schneller müde aus und erscheint öfter fahl. Hormonelle Schwankungen können zusätzlich zu Pickelchen und Hautunreinheiten führen. Ab jetzt machen sich beim Alterungsprozess Ihrer Haut auch Lebensstil und Umwelteinflüsse bemerkbar.

Um Ihre Haut jetzt richtig zu pflegen, sollten Sie bereits beim Duschen und Baden auf geeignete Produkte achten. PH-neutrale Dusch- und Badezusätze, die der Haut Feuchtigkeit spenden, schützen vor Austrocknung und unangenehmen Juckreiz. Die Wassertemperatur sollte nicht zu heiß gewählt werden und das Duschvergnügen oder das Bad in der Wanne sind nicht mehr so ausgiebig angebracht.

Hautpflege ab 50

Ab jetzt wird Ihre Haut noch dünner und sensibler, da sich das Unterhautfettgewebe weiter zurückbildet. Zudem sorgt der sinkende Östrogenspiegel dafür, dass die Talgdrüsen weniger Fett produzieren. Die Haut trocknet leichter aus und fängt an zu spannen.

Durch die dünnere Haut scheinen darunter liegende Äderchen hindurch und erste Pigmentflecken tauchen auf. Neben der Versorgung mit Feuchtigkeit sollten Sie nun auf reichhaltigere Pflegeartikel zurückgreifen, die rückfettende Eigenschaften besitzen.

Speziell auf die Bedürfnisse Ihrer Haut angepasste Kosmetika verhindern einen unangenehmen Ölfilm auf der Haut. Peptide (Eiweißbausteine) und Retinol (Vitamin A) unterstützen die Erneuerung Ihrer Hautzellen.

Ein guter UV-Schutz bewahrt zusätzlich vor Austrocknung und Altersflecken.

Hautpflege ab 60

Die zunehmend anspruchsvoller und empfindlichere Haut reagiert stärker auf Allergene. Daher sollte Ihr Motto lauten: Weniger ist mehr. Setzen Sie auf Pflegeprodukte mit geringen Zusatzstoffen und vermeiden Sie parfümierte Reinigungskosmetika und Cremes. Ideal sind pH-neutrale Artikel mit rückfettenden Lipiden. Haut- und Haarpflegeprodukte für Babys eignen sich jetzt besonders gut für Ihre Haut! Sie verzichten auf überflüssige Inhaltsstoffe und unterstützen den Säuregehalt der Haut.

Äußere Ursachen für die Hautalterung

Neben den genetischen und altersbedingten Ursachen führen ebenso äußerliche Einflüsse zu trockener und frühzeitig alternder Haut. Dazu gehören:

  • zu wenig trinken
  • Rauchen
  • übermäßiger Alkoholgenuss
  • ausgiebige Sonnenbäder ohne ausreichenden UV-Schutz
  • Witterungseinflüsse, denen die Haut nicht nur im Frühjahr und Sommer, sondern auch im - Herbst und Winter ungeschützt ausgesetzt ist
  • ungesunde Ernährung
  • Mangel an Bewegung und frischer Luft
  • Stress
  • Schlafmangel

All diese Faktoren sorgen dafür, dass Ihre Haut schlechter mit Nährstoffen versorgt und strapaziert wird. Um die schädlichen Einflüsse aufzufangen, hilft es meist nicht mehr, eine Creme gegen trockene Haut aufzutragen. Das beste Anti-Aging-Programm für Ihre Haut und Ihren Körper ist neben der geeigneten Körperpflege einen gesunden Lebenswandel zu haben. Auf diese Weise unterstützen Sie Ihre Haut zusätzlich und bewahren sie länger vor Trockenheit im Alter.

Anzeichen von trockener Haut

Neben der optischen Auffälligkeit, wie rissige und schuppige Haut, äußert sich trockene Haut meist durch Juckreiz, rote Flecken und vermehrter Empfindlichkeit. In vielen Fällen schafft eine Creme für trockene Haut Abhilfe.

Bei sehr oder gar extrem trockener Haut können medizinische Cremes und Lotionen angebracht sein. Besonders dann, wenn die betroffenen Hautpartien entzündet sind oder nässen. Häufig finden sich solche Stellen bei älteren Senioren am Hals, hinter den Ohren, um den Bauchnabel, im Leisten- und Genitalbereich und zwischen den Zehen. Oft ist die Ursache hierfür, dass diese Partien nach dem Waschen nicht sorgfältig trocken getupft wurden. Rubbeln sollten Sie derart empfindliche Haut keinesfalls, da dies nur zusätzliche Reizungen hervorrufen würde.

Ältere Frauen leiden nach den Wechseljahren oft unter einer trockenen Scheide. Häufiger Juckreiz und Brennen können erste Anzeichen sein. Spezielle Pflegecremes für den Intimbereich und angepasste Hygiene schaffen Linderung.

Bei männlichen Senioren ist besonders die Haut unter einem Bart gerne schuppig und gereizt. Da sich normale Gesichtscreme eher schwierig im Bart und auf die darunter liegende Haut auftragen lässt, sollten Sie nach speziellen Produkten fragen. Bei Männern ist der Genitalbereich mit seiner dünnen Haut häufig von Trockenheit betroffen und muss nicht nur sorgfältig getrocknet, sondern ebenfalls eingecremt werden.

8 Pflegetipps für altersbedingt trockene Haut

Richtig Abtrocknen schont die Haut

Neben der schonenden Reinigung mit rückfettenden Seifen oder Badezusätzen ist das gründliche Abtrocknen der Haut wichtig. Dabei sollten Sie die Haut nur trocken tupfen und keinesfalls rubbeln. Achten Sie auf die schwerer zugänglichen Hautfalten, da hier Restfeuchte zu offenen Stellen und Entzündungen führen kann. Besonders ältere Menschen haben es schwer damit, alle Hautpartien beim Abtrocknen mit dem Handtuch zu erreichen. Dies kann die Beschwerden der altersbedingten Hauttrockenheit noch verstärken.

Gesichtspflege mit reichhaltiger Gesichtscreme

Für die Gesichtspflege ist eine reichhaltige Gesichtscreme ohne Duft- und Zusatzstoffe geeignet. Augenpartie, Nasenbereich und Mundwinkel dürfen ruhig etwas intensiver eingecremt werden. Dabei sollten Sie die Creme besser sanft einklopfen, statt einzureiben, um die feinen Fältchen nicht zu vertiefen.

Ohr und Lippen benötigen Extra-Pflege

Auch Ohr und Gehörgang vertragen eine Portion Extra-Pflege. Für spröde Lippen und rissige Winkel im Mundbereich gibt es spezielle Lippenpflege-Produkte, die für die zarte Haut besser geeignet sind als die verwendete Gesichtscreme.

Körperpflege mit Antioxidantien

Für den Körper sind spezielle Lotionen oder Öle eine gute Wahl. Achten Sie darauf, dass Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E enthalten sind. Extrem trockene Hautstellen können mit zusätzlichen Produkten, die auch den Juckreiz stillen, behandelt werden.

Trockene Haut unter dem Bart

Männer mit Bart dürfen sich dem Kinnbereich intensiver widmen, da die trockene Haut unter dem Bart nur schwer zu erreichen ist. Zumindest dann, wenn Sie Ihren Haarwuchs ohne störenden Juckreiz und lästige Schuppen behalten möchten. Eine milde, rückfettendes Creme ist für die trockene Haut unter dem Bart eine gute Wahl.

Viel Trinken tut der Haut gut

Damit die älter werdende Haut trotz des natürlichen Alterungsprozesses weiterhin so gut als möglich mit Nährstoffen versorgt wird, empfiehlt es sich, ausreichend zu trinken. Viele alte Menschen vernachlässigen die Flüssigkeitszufuhr, was sich nicht selten negativ auf das Hautbild auswirkt.

Mobilität hält jung

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft regt den Kreislauf an und sorgt für eine bessere Versorgung der empfindlichen Haut. Körperliche Betätigung im Alter ist wichtig – und nicht nur gut für die Haut! Wer fit und mobil bleibt, fühlt sich auch im hohen Alter noch wohl. Aber wichtig: Wer raus in die Sonne geht, Hautschutz nicht vergessen!

Gesunde Ernährung im Alter

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung tut nicht nur der Figur und dem Körper gut, sondern auch Ihrer Haut. Meist ändert sich nicht nur das äußerliche Erscheinungsbild mit den Jahren, sondern auch die Essgewohnheiten. Aber gerade im Alter ist es wichtig, auf ausreichend Vitamine und Mineralien beim Essen zu achten. Zu diesem Thema haben wir weitere Tipps in dem Ratgeber „Gesunde Ernährung im Alter“.

 

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